Im Jahr 1929 baute die Zörbiger Orgelbauanstalt Wilhelm Rühlmann in der Petrikirche anstelle der nicht mehr brauchbaren Orgel von 1834 ein neues Instrument mit 42 Registern auf 3 Manualen und Pedal. Diese Orgel war ein bedeutendes Klangdokument ihrer Zeit und aufgrund ihrer innovativen Bauweise (Maphys-Mensuren) in den 1930er Jahren häufig in der Mitteldeutschen Rundfunk-AG (MIRAG) zu hören. Die Disposition fand Eingang in das Handbuch der Orgelkunde von Wilfried Ellerhorst. Schon dies belegt die Bedeutung des Instrumentes als eine der wichtigen Reformorgeln der späten 1920er Jahre. Das Gehäuse des Bildhauers Paul Horn aus Halle, in welchem sich Elemente der expressionistischen Architektur und des Art Déco verbinden, ist als einer der frühesten Gehäuseprospekte überhaupt eine künstlerische Ausnahmeleistung dieser Zeit.
Leider machten sich schon nach ca. 35 Jahren erste technische Mängel bemerkbar, weshalb man sich Mitte der 80er Jahre für eine Reduzierung auf zwei Manuale und Pedal mit nur noch 27 Registern entschied.
Seit den Umbauten 1978-1983 und 2010-2012 hat sich die Akustik der Kirche stark verändert. Die Orgel kann sich unter den neuen akustischen Gegebenheiten nicht mehr in der ihr typischen Weise entfalten. Sie ist gegenwärtig demontiert und nicht spielbar. Für Gottesdienste wird ersatzweise eine kleine, mobile Orgel genutzt.
Es ist geplant, hinter dem wertvollen Art-deco-Prospekt eine neue Orgel unter Verwendung des historischen Pfeifenmaterials einzubauen.
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